Verschäumung nach Maß.

Sonderkonstruktion des Prüfstandsaggregats FOAM.

In der opulenten Gestalt einer extra großen Variante der Flucon Oil Aeration Machine vom Typ XL-x erobert unsere Fluidverschäumungstechnologie neue Dimensionen. Die Mobilapparatur wurde anhand der spezifischen Anforderungen eines südeuropäischen Kunden modifiziert und besticht – auch bei individuellem Aufbau – durch Reproduzierbarkeit, Funktionalität und durch eine fein abgestimmte Gasgehalt (CG)-Regelung.

Unser Sonderbau ist ein echter Koloss und bringt mit seinem 15 kW-Motor stolze 300 kg auf die Waage. Eine speziell auf den Kundenbedarf angepasste Pumpe ermöglicht eine externe Schaumöl-Versorgung mit über 100 l/min. Alle fluidführenden Komponenten dieser FOAM wurden für entsprechend hohe Volumenströme ausgelegt. So kommen saugseitig nun u.a. DN38-Leitungen und zwei große 25 µm-Filterkatuschen zum Einsatz.

Durch die Verwendung von Viton-Dichtungen ist die Apparatur weiterhin temperaturfest und es werden Prüfungen bei bis zu 120°C ermöglicht. Um der ausgeprägten Luftabscheidung bei den niedrigen Viskositäten in diesem Arbeitsbereich entgegen zu wirken, gewährleistet die automatische Gasgehalt-Regelung der FOAM XL-x eine hinreichende Luftzufuhr. Basierend auf Live-Messungen im Saugbereich des Kundenprüflings erfolgt diese Kompensation stets prompt und zuverlässig .


Inzwischen ist die FOAM-Sondervariante fristgerecht fertig gestellt worden und liefert in allen bisherigen Tests beeindruckende Ergebnisse. Trotz enormer Durchflussraten werden feinste Blasendispersionen in Ölen verschiedenster Formulierung produziert.

Und so zeigt sich ein Mal mehr, dass flucons patentiertes Verfahren zur quantifizierbaren Gasanreicherung in Flüssigkeiten beliebig skalierbar ist.

 

Hintergrund: mit flucon Zwei-Phasen-Gemische vermessen und nun auch gezielt erzeugen.

Dass die Flucon Oil Aeration Machine FOAM inzwischen technisch ausgereift ist und somit auch in individuellen Größenordnungen problemlos reproduziert werden kann, ist einer mehrjährigen Entwicklung und der kontinuierlichen Verbesserung unserer Technologie zu verdanken.

Inzwischen nutzen Kunden aus der ganzen Welt unsere Apparaturen zur gezielten Untersuchung ihrer Anlagen und Komponenten unter dem Einfluss des Gaseintrags.

Nachdem flucon bereits seit 2000 mit dem innovativen Inline-Messsystem CGS zur Bestimmung der Gaskonzentration in Zwei-Phasen-Strömungen erfolgreich am Markt besteht, das ebenfalls fortlaufenden Verbesserungen unterworfen wurde, ist es uns nun als womöglich sogar weltweit erstem Unternehmen gelungen, Flüssigkeitsverschäumungen nicht nur auf die Vol.-%-Nachkommastelle genau inline zu erfassen, sondern sie für Prüfzwecke auch mit frei wählbaren Luftanteilen herzustellen.

Für den Prüfaufbau kann zu diesem Zweck entweder auf den eigenen Prüfstandtank zurückgegriffen (FOAM XL-x) oder der integrierte Konditionierbehälter unseres Mobilaggregates (FOAM S) genutzt werden, in dem dann jeweils das Schaumöl aufbereitet wird.

Dank patentiertem Verfahren (DE 10 2017 110 672) weisen die im Öl erzeugten Mikroblasen kleinste Durchmesser auf (ca. 70 µm bei Atmosphärendruck) und sind auch bei Freisetzung in Ihrem offenen Tank haltbar und transportabel. Über die erzeugte Feindispersion wird die natürliche Luftabscheidung infolge von Blasenaufstieg und Agglomeration minimiert. Somit wird erreicht, dass das Zwei-Phasen-Gemisch über das Füllniveau keine erhebliche Gasgehalt-Diskrepanz aufweist und dass das gesamte Vorratsvolumen homogen verschäumt ist. Somit ist die Dispersion auch bei Erreichen des Prüflings noch von bestmöglicher Qualität.

 

 

 

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