Ein Sonnenbad für unsere Sensoren.

Erfolgreiche Beteiligung an europäischem Solar-Verbundvorhaben.

flucon entwickelt Hochtemperatur-Sensoren für QVis und LAMBDA zur Viskosimetrie bzw. Wärmeleitfähigkeitsmessung in Silicon-Wärmeträger-Medien.

Bereits seit 2017 ist unser Team in das internationale Vorhaben involviert, das den wohlklingenden Arbeitstitel SIMON (Silicone Fluid Maintenance and Operation) trägt.

Unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt knüpft das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützte Vorhaben SIMON an seinen Vorgänger SITEF an, für den die Anwendbarkeit des siliconbasierten Wärmeträgerfluids (SHTF) HELISOL® 5A in einem Parabolrinnen-Loop bei Temperaturen von 425°C demonstriert wurde. Während das SITEF-Projekt auf die Demonstration der Machbarkeit ausgerichtet war, zielt nun das SIMON-Vorhaben auf die Unterstützung und Beschleunigung der Markteinführung des neuartigen SHTF.

 

 

Es wird heiß: anspruchsvolle flucon-Arbeitspakete.

Zur messtechnischen Überwachung der Fluidstabilität des neu entwickelten HELISOL® XA sollten die dynamische Viskosität sowie auch die Wärmeleitfähigkeit der Öle bestimmt werden. Da in der Prozessführung der Parabolanlage hohe Temperaturen herrschen, mussten die Sensoren für unser Inline-Viskosimeter QVis sowie für unser Wärmeleitfähigkeitssystem LAMBDA als temperaturfeste Sonderkonstruktionen ausgelegt werden.

 

Die so konzipierten HT-Sensoren widerstehen Temperaturen bis 425°C und zudem Drücken bis zu 50 bar, was in einem eigens hierfür gebauten Autoklav bereits vor der Installation in einer Anlage nachgewiesen werden konnte.

 

 

Nachdem alle Langzeittests im flucon-Labor ohne Verschleißerscheinungen an den Prototyp-Sonden absolviert wurden, ist nun zunächst der Einsatz beider HT-Systeme in der PROMETEO-Anlage auf der Plataforma Solar de Almería in Spanien geplant.

Hier kann mit Hilfe unserer Sensoren ein Monitoring des Alterungsverhaltens der SHTF vorgenommen werden.

Mit den Systemen QVis HT und LAMBDA HT liefert flucon somit einen Beitrag zur effizienten Auslegung von Kraftwerken und zur wirtschaftlichen Optimierung der fluidischen Wartung entsprechender Anlagen.

Wir bedanken uns bei unseren Verbundpartnern für die gute Zusammenarbeit.

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